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Der Organist
   
     
     
 

 
 
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Frater Alois Stofner - 50 Jahre Organist in St. Andrä
 
 
 
 

Geboren am 23.12.1931 in Reinswald im Sarntal/Südtirol.
Mit  7 Jahren erhielt er von seinem Vater Unterricht in Violinenspiel. Schon zwei Jahre später spielte er Violine beim Kirchenchor von Reinswald. 1943 hatte er ersten Kontakt mit dem Harmonium der Kirche in Reinswald.
Nach kurzer Einschulung auf dem Instrument, wieder durch seinen Vater, spielte er schon 8 Monate später bei der Heiligen Messe. Sein großes Talent für das Tasteninstrument wurde sofort erkannt, und so spielte er ab diesem Zeitpunkt regelmäßig die Sonn- und Feiertagsmessen.
Im Jahre 1949 wurde von der italienischen Orgelbaufirma Mascioni (Mailänder Domorgel) eine Orgel in der Kirche Reinswald aufgestellt. Frater Alois Stofner bildete sich autodidaktisch auf diesem Instru-ment weiter, und war dort bis 1956 als Organist tätig.
1956 trat er, ermutigt durch den Jesuitenpater A. Jud, den er bei Exerzizien kennengelernt hat, in den Jesuitenorden ein.
Er war einer von 10 Männern, die in das Noviziat in St. Andrä im Lavanttal eingetreten sind.
Der Stadtpfarrer von St. Andrä hat nach dem Weggang der Organistin in Alois Stofner schnell einen kompetenten Ersatz gefunden.
Kurzerhand wurde der junge Jesuitennovize als neuer Stadtpfarr-organist angestellt. Allerdings musste dann noch nachträglich die Erlaubnis des Jesuitenordens eingeholt werden, da der Rektor und Novizenmeister anfangs dagegen waren.
Erst der Generalobere der Jesuiten in Rom erteilte eine vorüber-gehende Erlaubnis, nur unter der Voraussetzung, dass möglichst bald ein Ersatz gefunden wird.
Alois Stofner spielte ab 1957 hauptamtlich in der Stadtpfarrkirche von St. Andrä die Orgel. In der Lorettokirche ist er bei Hochämtern und hauptsächlich bei Hochzeiten als Organist tätig.
Höhepunkte in seinem kirchenmusikalischen Tun waren sicher die vielen Messen mit Orchester bei hohen Kirchenfesten (viele Mozartmessen wie z.B.: Krönungsmesse, Orgel-Solomesse ...). Immer wieder half er auch in anderen Pfarren aus (Wolfsberg,
St. Paul ...).
Als Organist wird er im Lavanttal hoch geschätzt, vor allem wegen seinem hohen musikalischen Einfühlungsvermögen und seinen Qua-litäten als erstklassiger „Begleiter“ von Instrumental- und Gesangs-solisten.
Gerne gibt er auch sein Wissen und seine solide Technik im Orgel-spiel Interessierten weiter, so kam auch ich in den Genuss, bei Ihm meine ersten Erfahrungen, die sehr prägend für meinen späteren musikalischen Weg waren, mit dem Instrument Orgel zu machen.
Seine Lieblingskomponisten sind J.S. Bach (Orgelmusik) und L. v. Beethoven (Klassik).
In seiner Freizeit liest er gerne, hört und spielt Musik. Für die Zukunft wünscht sich Alois Stofner eine gute Zusammenarbeit in der Pfarre, vor allem ein Miteinander und gemeinsames Tun für Gott und für die Menschen.

Lieber Alois,

für deine nun schon über 50 jährige Tätigkeit als Organist in der Pfarre St. Andrä darf ich, im Namen der gesamten Pfarr-gemeinde, dir herzlichst danken.
Großes Können, Bescheidenheit und zielgerichtetes Handeln zeichnen dich aus. Wir alle und im Besonderen der Stadtpfarrchor hoffen, dass auch weiterhin eine so gute, harmonische und fruchtbringende Zusammenarbeit möglich sein wird.

In ehrlicher Wertschätzung

Herbert Unterkircher
Chorleiter des Stadtpfarr-Kirchenchores


 
   
 
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